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Laufende Projekte

Basiskompetenzen im Bereich der Sprachentwicklung (Phonologie, Buchstabenkenntnis und Laute) stellen eine gute Grundlage für einen späteren Schulerfolg dar. Den lernzielnahen Basiskompetenzen im Bereich des (Schrift-) Spracherwerbs, im Bereich der frühen mathematischen Bildung sowie individuellen Kompetenzen der Selbstregulation  wird eine zentrale Bedeutung zuteil (Brinkman et al., 2013; Britto, 2012; Martschinke & Kammermeyer, 2018). Eine phonologische Bewusstheit, das sprachliche Arbeitsgedächtnis und die Geschwindigkeit der sprachlichen Informationsverarbeitung können im Kontext der frühen sprachlichen Förderung gut angebahnt werden und den schulischen Schriftspracherwerb bedeutsam voraussagen (Klicpera & Gasteiger-Klicpera, 1998; Schneider & Näslund, 1999; Hulme et al., 2012). Die Erforschung der Sprachförderung wurde in Österreich allerdings bisher kaum in Abhängigkeit von Übergangsaktivitäten thematisiert. Entsprechend offen bleibt, welche Übergangsaktivitäten von KindergartenpädagogInnen und LehrerInnen gewählt werden und welche sie als besonders gewinnbringend beschreiben. Das Forschungsprojekt knüpft an diesem Forschungsdesiderat an.

Aktuellen Studien zufolge sind Frauen nach wie vor in MINT-Berufen unterrepräsentiert. Positive Lernerfahrungen und die Bereitstellung adäquater Lerngelegenheiten bieten die Chance, ein Empowerment von Mädchen im Sinne einer Förderung positiver Einstellungen, Interessen und gelungenen Wissenserwerbs zu ermöglichen und sind daher wesentlich für ein langfristiges Selbstwirksamkeitsgefühl und die Möglichkeit für einen Weg für Mädchen und junge Frauen in MINT-Berufe. Ziel des Projekts „Girls, go for MINT“ ist daher die Entwicklung und der Einsatz eines innovativen Fortbildungskonzepts für Pädagog:innen der Elementar- sowie Primarstufe, um Fachpersonen selbst und damit verbunden auch Mädchen im Kindergarten und in der Grundschule (vier bis acht Jahre) langfristig in MINT zu stärken.

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