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Hacking Innovative Pedagogies: Digital Education Rewilded

Projektbeschreibung: Dieses Projekt zielt darauf ab, die digitalen Kapazitäten im Hochschulbereich zu optimieren, indem die digitale Bereitschaft der Projektpartnerinstitutionen, sowie auch jene von anderen Akteur*innen gefördert wird, wobei radikal unterschiedliche und transformative Formen von Interaktionen und Aktivitäten zur Anwendung kommen sollen. Die Ergebnisse dieses Projekts werden durch Open Educational Resources (OERs) geteilt, die strategisch auf bestehenden Ressourcen aus Erasmus+ und anderen relevanten Projekten der Europäischen Kommission aufbauen, und sich mit diesen verknüpfen lassen.
Unser Ziel ist es, die Hochschulbildung mit dem Fokus auf gerechte und faire Pädagogik durch den Einsatz von Bottom-up-bezogenen, digitalen Werkzeugen gemäß des sogenannten „Rewilding“-Ansatzes neu zu beleben. Dabei sollen nachhaltige und flexible Prinzipien zur Anwendung kommen, um Einzelpersonen zu adressieren, wobei Praktiken und Ergebnisse untereinander bzw. mit der europäischen Hochschulgemeinschaft ausgetauscht werden sollen.


Unter „Rewilding“ der Hochschulpädagogik verstehen wir die Wiederentdeckung von Wegen, welche die Komplexität des menschlichen Lernens unterstützen, und welche Ungleichheiten berücksichtigen, die durch die Beziehungen zwischen Menschen und digitaler Technologie entstehen. Das übergeordnete Ziel ist dabei die Reduktion von negativen Auswirkungen des industriegetriebenen Aufbaus digitaler Umgebungen.
Das bedeutet, dass wir zu einem kreativen Erfindungsreichtum zurückkehren möchten, den die Gemeinschaften von Lehrer*innen und Schüler*innen mit sich bringt, wobei Systeme und Möglichkeiten eröffnet werden sollen, die das Experimentieren bzw. das Erstellen und Teilen von Digi-Tech-Lösungen unterstützen, die nicht unbedingt dem Mainstream zuzurechnen sind, sondern den Unterricht und das Lernen in verschiedenen Gemeinschaften, die Reaktionen auf disziplinäre Bedürfnisse, die Vielfalt der Lernenden und den Fokus auf einen gerechten Zugang zu Bildung ermöglichen.


Unter Hacker-Pädagogik verstehen wir transformative pädagogische Ansätze, die inklusive Wege erschließen, um eine „Veränderung durch Handeln“ in der Lehrenden-Professionalität und eine Demokratisierung der pädagogischen Wissensproduktion zu ermöglichen. Die Hacker-Pädagogik legt den Schwerpunkt auf das Hinterfragen des Status Quo unter Beibehaltung einer kritischen Perspektive auf Lernprozesse, um vernetzte und hybride Lehr- und Lernprozesse neu zu denken. Die Verwendung von Hacker-Pädagogik-Ansätzen bedeutet, dass unsere Teilnehmer*innen ermutigt werden, mit Technologien und Prozessen zu experimentieren, die schnell und flexibel an unterschiedliche Bildungskontexte angepasst werden können, um eine Brücke zwischen realen und virtuellen Lernräumen zu schlagen. Entscheidend ist dabei, dass Lehrkräfte die Aufgabe haben, Diversitäts- und Inklusionsstrategien in neuartige Lösungen zu integrieren. Die Annahme einer Hacker-Mentalität richtet sich an Lehrer*innen, die ein brennendes Interesse daran haben, digitale Netzwerke auf neue Weise zu nutzen, während sie die Verflechtungen des realen mit den virtuellen Lernräumen neu konfigurieren und darauf achten, auf die Bedürfnisse einzelner Lehrender und Lernender einzugehen. Beim „Hacken“ bestehender universitärer Pädagogiken geht es darum, Schwächen aufzuspüren, mit vorhandenen Ressourcen neue Lösungen zu finden und mit anderen kollaborativ zusammenzuarbeiten. In der Hacker-Pädagogik geht es darum, auf spielerische Art eine Leidenschaft für das Lehren auf neue Weise zu entwickeln. Von Hacker-Lehrenden wird erwartet, dass sie sowohl an Lehrprozessen als auch an der Produktion zusammenarbeiten. Sie lernen explizit, von einer Technologie zur anderen zu abstrahieren, sie lernen Assemblage-Prozesse zu betrachten und sie lernen, ihren Unterricht in einem größeren und komplexeren System zu denken.

Projektleitung

Univ.-Prof. Dr.phil.

Kathrin Marie Otrel-Cass

Institut für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung

Telefon:+43 316 380 - 3837

Mitttwoch 15.30-16.30 (Bitte um e-mail Anmeldung)

Kontaktperson für dieses Projekt

Mag. (FH) BEd

Andreas Ressi

Institut für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung

Telefon:+43 316 380 - 8032

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