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Abgeschlossene Projekte

Europäisches Gütesiegel für Qualität in frühkindpädagogischen Einrichtungen

Insgesamt sieben verschiedene Institutionen aus den Ländern Deutschland, Italien, Slowenien, Ungarn und Österreich arbeiteten daran, ein europäisches Gütesiegel für den elementarpädagogischen Bereich zu entwickeln. Das Gütesiegel für Kindergärten und Kinderkrippen, welches nach Projektende vor allem dazu dient, Qualität der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen nach außen sichtbar zu machen und bei der Qualitätssicherung unterstützen soll, wird als wichtige Entwicklung hinsichtlich einer qualitätsvollen Bildungs- und Betreuungsarbeit in der Elementarpädagogik gesehen.

Ziel ist es, dass alle EU Länder Zugang zu einem "einheitlichen" Gütesiegel bekommen und dadurch EU-weit Qualität verbessert, sichtbar und auch dauerhaft erhalten bleiben kann.

Die zentralen Ergebnisse finden Sie auf der Projekthomepage.

Laufzeit: 2017 - 2019    
Finanzierung: Europäische Kommission    
Förderprogramm: ERASMUS+ Programme    
   

"Gesund aufwachsen in Vorarlberg"

Wissenschaftliche Begleitung des Projektes

Das Projekt „Gesund aufwachsen in Vorarlberg“ hat zum Ziel die frühkindliche Gesundheit – verstanden im umfassenden Sinn der körperlichen, psychischen und sozialen Gesundheit – zu fördern. Dies macht auch aus wissenschaftlicher Sicht großen Sinn, hat die frühkindliche Gesundheit doch einen starken Einfluss auf die lebenslange Entwicklung von Individuen und prägt deren Gesundheit sowie die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung maßgeblich mit (Hafen, 2014; Norman et al., 2011; Murray et al., 2011; Pembrey 2004; Walker et al., 2011). Ergänzend formuliert Marcello Ostinelli aus einer Kinderschutzperspektive, dass Maßnahmen in den ersten Lebensjahren dann als förderlich zu bezeichnen sind, wenn sie für jedes einzelne Kind mehr Optionen bewirken und zu einer positiven Lebensgestaltung beitragen (Ostinelli 2004, 2009).  

„Gesund aufwachsen in Vorarlberg“ hält diese zentralen Erkenntnisse und Grundsätze im Blick und hat für Pädagoginnen und Pädagogen des Elementarbereichs eine Fortbildungsreihe samt Umsetzungsideen konzipiert. Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit und Lebenskompetenzen sollen gefördert werden und dies nicht nur durch den Wissensaufbau bei den PädagogInnen, sondern über Identifikationsfiguren und alltäglich einsetzbare Umsetzungsideen im pädagogischen Alltag.

Nähere Informationen zum Projekt und der Fortbildungsreihe finden Sie unter https://www.gesundaufwachsen.at/

Projekt und Leitung: SUPRO - Gesundheitsförderung und Prävention, Vorarlberg

Angebote der Frühen Förderung in Städten (AFFiS)

Angebote der Frühen Förderung sehen in verschiedenen Schweizer Städten unterschiedlich aus, Zugangserleichterungen oder auch verpflichtende gesetzliche Grundlagen zur Teilnahme an einer Maßnahme ebenfalls. Bis anhin ist weitestgehend unklar, wie die Familien – im speziellen sozial benachteiligte Familien und Familien mit Migrationshintergrund – den unterstützenden Zugriff des Staates empfinden.

Die Studie untersuchte die Nutzung (oder auch Nicht-Nutzung) und den Nutzen von Angeboten aus Sicht der Eltern. Dies geschah vergleichend über verschiedene Gemeinden und Städte hinweg.

Den Download zur Studie finden Sie hier

Laufzeit: 2016-2018    
Untersuchungsraum: Schweiz    
Finanzierung: Staatssekretariat für Migration, verschiedene Städte und Kantone, zudem entsteht eine vergleichende Arbeit zu Bildungsaspekten (Dissertationsprojekt)    

Regionaler Nutzen:

Eine ergänzende Arbeit für Graz und Umgebung könnte unter Zuhilfenahme der erarbeiteten Instrumente und Auswertungsverfahren über Masterarbeiten realisiert werden.

10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten sprachlichen Bildung

Auf Basis zahlreicher Studien im Bereich der frühen sprachlichen Bildung, lassen sich unterschiedlichste Strategien zur Begleitung des kindlichen Spracherwerbs ableiten. Im Projekt werden die wichtigsten Strategien zur Förderung sprachlicher Bildung im Kindergartenalltag extrahiert und für die Praxis aufbereitet. Mit dem Projekt „10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten Bildung“ werden pädagogische Fachpersonen angeregt, Strategien zu alltagsintegrierten sprachlichen Bildung anhand von kurzen Fachtexten, angeleiteten Aufgaben zum Ausprobieren in der Praxis, Checklisten und anhand von Videobeispielen zu reflektieren. In diesem Kontext kann ebenso die Interaktionsqualität in den eigenen Gruppen verbessert werden.

Laufzeit: Mai 2018 - November 2018
   
Finanzierung: Land Steiermark
Regionaler Nutzen:

Professionalisierung KindergartenpädagogInnen:

Aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung werden praxisnah für interessierte Personen im Bereich der frühen sprachlichen Bildung aufbereitet.

Gute Qualität in der Bildung und Betreuung von Kleinstkindern sichtbar machen

Im abgeschlossenen Projekt werden wissenschaftliche Erkenntnisse für die elementarpädagogische Praxis für Kinderkrippen aufbereitet. Anhand einer Literaturrecherche wurden die vorliegenden Good-Practice-Kriterien für Interaktionsqualität im institutionellen Setting ausgearbeitet. Zu jedem Kriterium gibt es Videosequenzen, die als Good-Practice-Beispiele für die Umsetzung dienen. Die Filme und weitere Informationen finden sie auf der Homepage Krippenqualität.uni-graz.at

Das Begleitheft zur Studie finden Sie hier.

 

Laufzeit2017 - 2018
UntersuchungsraumÖsterreich Schweiz
FinanzierungLand Steiermark
Regionaler NutzenProfessionalisierung der KrippenpädagogInnen

 

Literaturstudie und Leitfaden Good-Practice-Kriterien zur Ausgestaltung von Angeboten der frühen Förderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien

Anhand einer umfangreichen, systematischen Literaturrecherche zu Wirkungsstudien in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung sowie mittels mehrerer Workshops mit ExpertInnen aus der Wissenschaft, aus Interessenverbänden und aus der Praxis wurden evidenzbasierte Kriterien abgeleitet. Der Leitfaden beleuchtet Angebote der frühen Förderung für alle Familien – gerade auch Familien in herausfordernden Lebenslagen.

 

 

Laufzeit:2015-2016
Untersuchungsraum:Schweiz
Finanzierung:

Nationales Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut, Bundesamt für Sozialversicherung

Regionaler Nutzen:Die Literaturstudie sowie der Leitfaden wurden im Frühjahr 2016 durch das Bundesamt für Sozialversicherung publiziert. Die Nutzung steht den Autorinnen frei.

Kontakt

Office Management
Strassoldogasse 10/I A-8010 Graz
Sarah Feierabend BA Telefon:+43 (0)316 380 - 3658

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