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LeSeDi

Doktoratsprogramm LeSeDi

Lesen und Sprache evidenzbasiert im Unterricht unterstützen – digitale und inklusive Innovationen

LeSeDi ist ein Doktoratsprogramm, das bei der Ausschreibung „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ eingereicht wurde und nun vom Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung als eines von neun Doktoratsprogrammen finanziert wird. LeSeDi soll Bildungsforschung vorantreiben und die Vernetzung zwischen den Pädagogischen Hochschulen und der Universität verstärken. 

Ziel von LeSeDi ist, fundierte Erkenntnisse zur Entwicklung der Lesefähigkeiten (orthographisches Wissen und lexikalisches Lesen) sowie zu ihrer evidenzbasierten Förderung unter Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit zu generieren. Der Einsatz digitaler Technologien wird für die Diagnostik, aber auch für die individualisierte Förderung von Lesefähigkeiten sowie die Differenzierung des Unterrichts genutzt. LeSeDi ermöglicht einen effektiven Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis, nutzt Open Science-Praktiken und macht entwickelte Materialien verfügbar.

Im Rahmen des Doktoratsprogramms LeSeDi gibt es sechs Projekte, die verschiedene Stufen der Leseentwicklung forcieren. In jedem Projekt wird eine Dissertation verfasst, die von Forscher*innen der Universität Graz und einer pädagogischen Hochschule betreut wird. Regelmäßige Treffen der Doktorand*innen sollen den Austausch und Vernetzung ermöglichen.

Projekte im Doktoratsprogramm LeSeDi:

P1: Erwerb orthographischen Wissens beim lexikalischen Lesen

Welche Buchstabenmuster sind für den Aufbau orthographischen Wissens relevant und welchen Einfluss hat die linguistische Struktur? Welche Unterschiede zeigen sich im orthographischen Wissen von erfolgreich bilingual Lernenden und solchen mit Lernschwierigkeiten?

P2: Frühe Förderung von Kindern mit Lese- und Verhaltensschwierigkeiten

Wie kann das Programm Lubo-les zur Förderung von Lesefähigkeiten und sozial-emotionalen Fähigkeiten evidenzbasiert weiterentwickelt werden? Wie wirkt das adaptierte Programm bei Schüler*innen der 2. Schulstufe mit Leseschwierigkeiten?

P3: Arbeitsgedächtnissensitive Leseförderung für Schüler*innen mit Lernschwierigkeiten

Wie können Lehrkräfte reduzierte Arbeitsgedächtniskapazitäten und Lernstrategien im Leseunterricht integrieren? Ist eine dynamische, arbeitsgedächtnissensitive Leseförderung bei Schüler*innen mit Lernschwierigkeiten individuell effektiv?

P4: Individualisierung in der Leseverständnisdidaktik durch digitale Tools

Welche bereits bestehenden digitalen Tools sind für den Einsatz im Leseunterricht und zur Wortschatzförderung im Unterricht bekannt und geeignet? Welche didaktischen Settings sind geeignet, um diese Tools gewinnbringend einzusetzen?

P5: Elemente inklusiven fachintegrierten Leseunterrichts

Welche Gelingensfaktoren können für die individuelle Förderung von Lesefähigkeiten der Schüler*innen mit gleichzeitiger Erleichterung der Wissensaneignung zu den Lernbereichen „Nachhaltigkeit“ und „Gemeinschaft“ im inklusiven Unterricht der 3./4. Schulstufe identifiziert werden?

P6: Bewältigung sprachlicher Operatoren bei Schreib- und Leseaufgaben fördern

Welche sprachlichen Operatoren müssen Lernende beherrschen, um Schreib- und Leseaufgaben im naturwissenschaftlichen Fachunterricht der Sekundarstufe 1 zu bewältigen? Wie kann die Umsetzung der Operatoren und damit die Lese- und Schreibkompetenz gefördert werden?
 

Weitere Informationen zur Ausschreibung „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ finden Sie hier.

Projektleitung: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera

Forscher*innen der Arbeitsbereiche Inklusive Bildung:

  • Univ.-Prof. Dr. phil. Timo Lüke
  • Ass.-Prof.in Dipl.-Sprachwiss.in Susanne Seifert, PhD
  • Ass.-Prof.in Mag.a Lisa Paleczek, PhD
  • Katharina Prinz, MSc BA.
  • Andrea Kogler, B.A. MSc
  • Maximilian Barth, BA MSc

Projektpartner*innen:

  • Universität Graz, Institut für Psychologie
  • PH Steiermark
  • PPH Augustinum

Projektlaufzeit:

Herbst 2023 – Herbst 2026

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