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Regio-Diff: Regionen der Steiermark kennenlernen: Differenzierte Sachunterrichtsmaterialien für inklusiven Unterricht in der vierten Schulstufe

Wissen um die eigene Region stellt die Basis für weiteren Wissenserwerb, wie bspw. über demokratische Grundlagen, Teilhabe in der demokratischen Gestaltung, oder Wissen, Gebiete und Konstrukte, über die Landesgrenzen hinaus (wie bspw. Europa oder die EU) dar. Erst wenn Kinder ihre umgebende Welt erleben, mit ihr interagieren und sich Wissen über sie aneignen können, sind sie auch in der Lage, Entscheidungen mitzugestalten. Die eigene Region stellt für Kinder einen „Handlungs- und Gestaltungsraum“ dar (Thiedke, 2005, S.219). Die nähere regionale Umgebung bietet einerseits ein überschaubares Pendant zu größeren sozialen Gefügen und andererseits bietet regionales ExpertInnenwissen einen sehr guten Anknüpfungspunkt für eine kompetente Auseinandersetzung mit weitreichenderen Inhalten, die die ökonomischen, ökologischen, kulturellen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen sowie deren Vielfalt reflektieren (Thiedke, 2005). Die Auseinandersetzung mit der Region spielt sowohl in der Primarstufe als auch in der Sekundarstufe eine wichtige Rolle. In beiden Fällen ist diese Auseinandersetzung eng mit der Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler verknüpft (Fix & Jost, 2005).

Das Projekt RegioDiff („Regionen der Steiermark kennenlernen: Differenzierte Sachunterrichtsmaterialien für inklusiven Unterricht in der vierten Schulstufe“) wird vom Land Steiermark gefördert und von der KPH Graz in Kooperation mit der PH Steiermark, der Uni Graz und Wohlhart-Lernsoftware e.U. durchgeführt. RegioDiff hat zum Ziel, regionales Wissen aufzubereiten und zu vermitteln. Differenzierte Sachtexte, die sich mit Besonderheiten steirischer Regionen auseinandersetzen, werden im Schuljahr 2019/2020 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 8. Schulstufe anhand kooperativer Lernmethoden im fächerübergreifenden Unterricht entwickelt, um dann in der 4. Schulstufe im Schuljahr 2020/2021 zum Einsatz zu kommen.

 

Phase 1: 8. Schulstufe im Schuljahr 2019/2020

Im Schuljahr 2019/2020 werden aus verschiedenen Regionen der Steiermark je 2-4 Schulklassen (8.Schulstufe) ausgewählt. In diesen Klassen verfassen Schülerinnen und Schüler anhand kooperativer Lernmethoden Sachunterrichtstexte über regionale Besonderheiten. Teilweise wird auch fächerübergreifend gearbeitet (Kooperationen zwischen Deutsch, Geschichte, Biologie oder Geografie).

Um die teilnehmenden Lehrpersonen in diesem Prozess zu begleiten und eine Plattform für den Austausch zu bieten, nehmen mitwirkende Lehrpersonen an drei SCHÜLFs teil.

 

Phase 2: 4. Schulstufe im Schuljahr 2020/2021

Im Sommersemester des Schuljahrs 2020/2021 werden aus 5 verschiedenen Regionen der Steiermark je 2-4 Schulklassen (4.Schulstufe) ausgewählt. In diesen Klassen werden Schülerinnen und Schüler im Sachunterricht die Texte über regionale Besonderheiten in vier differenzierten Leseniveaus innerhalb von ca. 10 Unterrichtsstunden bearbeiten. Die Hälfte der Klassen arbeitet mit digitalen und die andere Hälfte mit Printmaterialien, um herauszufinden, was von den Kindern und Lehrpersonen besser angenommen und womit eine höhere Lernleistung erzielt wird. Unter anderem sind Elemente der Wortschatzarbeit und Lesestrategiearbeit wichtige Bestandteile des Konzeptes. Vorbereitend bzw. prozessbegleitend werden die Lehrpersonen an drei SCHÜLFs zu den Themen Lesediagnostik, Differenzierung und Wortschatzarbeit im Sachunterricht und Lesestrategien teilnehmen.

 

Zudem entsteht im Projekt ein digitaler Lesetest für die dritte und vierte Schulstufe.

Alle Materialien (Lesetest, Sachunterrichtstexte) sollen nach Projektende frei verfügbar sein.

 

Ablauf des Projekts

 

Partnerorganisationen:

KPH Graz

PH Steiermark

Wohlhart Lernsoftware

 

Projektleitung und Kontaktperson:

Ass.-Prof.in Mag.a Lisa Paleczek, PhD (Uni Graz)

Stellvertretende Projektleitung:

Daniela Ender, BA MSc (KPH Graz)

 

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